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Ein Handel

Von Luthien am 14. Januar 2016

Wildermark

Ein unbestellter Acker in Zweimühlen, am 12. Tsa 1032 BF
Mit einem dumpfen Knall landete Celtas im Dreck. Er hatte etwas zu schnell anzureiten versucht und war dabei mit seinem Fuß aus dem Steigbügel gerutscht. Ein paar Schritt weit hatte er sich noch festhalten können, dann war er wenig elegant aus dem Sattel gerutscht und vom Pferd gefallen.

Vorausschauend hatte er sich vor dem Unterricht die Lederrüstung übergestreift und sie mit Stroh ausgepolstert. So fiel der Aufprall auf dem nur spärlich mit Gras gewachsenen Boden nicht sonderlich hart aus. Es war nicht das erste Mal, dass er heute Bekanntschaft mit der Ackerkrume gemacht hatte. Morgen würde er eine ganze Handvoll blauer Flecken haben, vielleicht hatte er sich auch eine Rippe geprellt, doch schon vor langer Zeit hatte Celtas gelernt, die Zähne zusammenzubeißen und sich nicht von seinem Ziel ablenken zu lassen. So hatte sein Meister ihn einst gelehrt: „Ehe ein Spatz fliegt, fällt er aus dem Nest.“

Celtas richtete sich wieder auf. Den Schmutz klopfte er sich gar nicht erst von den Kleidern – es würde ohnehin nicht lange dauern, bis er wieder auf dem Boden lag. Getreulich kam der alternde Gaul wieder angetrabt. Er hatte sich sofort mit Celtas angefreundet. Doch Adhemar, der ein paar Schritte abseits stand, Celtas dilettantische Reitversuche beobachtete und ihm hilfreiche Anweisungen gab, griff nun nach dem Halfter des Pferdes und bedeutete Celtas, dass es für heute genug sei. Tatsächlich wurde es langsam dunkel. Celtas‘ Ehrgeiz hätte das keinen Einhalt geboten, doch das war ihr Handel gewesen: Der Kriegsherr brachte ihm das Reiten bei und dafür erhielt er ein wenig Einblick in Celtas‘ Weisheit. Dazu hatte er sich gerne bereiterklärt, denn im Gegensatz zu seinen beiden Gefährten wirkte Adhemar weitaus weniger arrogant und engstirnig und wäre vielleicht bereit, einige der Wahrheiten tatsächlich anzunehmen.

 

9 Kommentare

  1. Kommentar von Merdarion
    Am 15. Januar 2016

    „Das reicht für heute, morgen ist auch noch ein Tag.“, schloss Adhemar die Reitstunde ab und klopfte seinem Schüler den Rücken sauber.
    Er war erstaunt. Zwar hatte Celtas es noch nicht geschafft, den Gaul in den Trab zu bringen ohne danach von ihm herunter zu fallen, aber eine derartige Verbindung zum Tier innerhalb so kurzer Zeit war ihm auch noch nicht vor die Augen gekommen. Es schien, als sei das Pferd dem Druiden auf eine natürliche Art und Weise zugeneigt und ihm sogar … gnädig, weitaus mehr als nur geduldig.
    „Auch wenn ich euren Ehrgeiz wohl zu schätzen weiss.“, fügte er noch ermutigend hinzu.
    „Achtet darauf, dass ihr den Rücken grade haltet und die Füße fest in die Steigbügel grabt. Zieht die Fersen dabei an. Und wenn ihr wieder einmal zu schnell lospreschen solltet, zieht einfach kraftvoller am Zügel.“, verbesserte der Kavallerist, während sie sich auf den Weg zum Grafenschloss machten.
    „Aber das wird schon, ihr macht euch hervorragend für einen Erwachsenen. Normalerweise gewöhnen sich nur Kinder so schnell an den Schwung ihres neuen Partners, aber ihr scheint ein Händchen für die Bewegungen des Tieres zu haben. Das verleiht euch die nötige Geschmeidigkeit im Sattel.“, lobte er Celtas aus vollem Ernst. Während sie das Stadttor passierten, erinnerte er sich an seine erste Reitstunde: „Als ich mit dem Reiten begonnen habe und mein Vater -Boron hab ihn selig- einen der besten Lehrer im Umfeld bestellte, habe ich am zweiten Tag folgenden Satz hören müssen.“, holte Adhemar aus und versuchte die Stimme seines Lehrers, dessen Namen er sich als Kind schon nicht merken konnte, zu immitieren: „Es gibt in der ganzen Reiterei keinen trostloseren Anblick als einen Anfänger, der sich vergeblich quält, ein Pferd in Gang zu bringen.“, giftete er nach. „Euch hätte er vermutlich nach meiner Wenigkeit in den Himmel gelobt. Könnt ihr mit allen Tieren so gut, wie mit Pferden?“, wollte Adhemar wissen, während er die Stalltür öffnete, dem Rappen durch die Mähne fuhr, ihn abstellte und Celtas eine Pferdebürste in die Hand drückte. „Die Pflege des Tiers gehört leider auch zur Ausbildung.“

  2. Kommentar von Luthien
    Am 15. Januar 2016

    Die Bürste in der Hand blickte Celtas Adhemar unverwandt an. Ein Tier pflegen? Eine absurde Vorstellung. Tiere konnten ohne weiteres auf sich selbst achten, dafür bedurfte es keiner menschlichen Fürsorge. Trotzdem machte er sich daran, die Flanke des Gauls, der jetzt nichts anderes mehr als seinen gefüllten Futtereimer im Kopf hatte, zu striegeln. Schon vor langer Zeit hatte er gelernt, sich in manchen Dingen einfach anzupassen und niemanden vor den Kopf zu stoßen.
    „Zumindest besser als mit den meisten Menschen.“, gab er nach einer kleinen Weile auf Adhemars Frage hin zurück. Über den Pferderücken hinweg blickte er seinem Gegenüber in die Augen. Es war nicht schwer zu erkennen, dass Von Rallerspfort diese Antwort nicht zufriedenstellte. Celtas seufzte resignierend. „Ich bin Quael’Thas vom Nebelkopf, unterwiesen von Erlwin dem Grünen! Und das wissen die Tiere – alle Tiere. Tiere sind der Urmutter näher als Menschen. Daher spüren sie meine Macht und unterwerfen sich ihr bereitwillig. Sie dienen mir.“
    Inzwischen war er beim Hals des Pferdes angekommen. „Natürlich“, und er strich ihm mit der freien Hand über den Kopf, „besitzen Tiere nur einen geringen Verstand, daher siegen ihre niederen Instinkte bisweilen über diese Erkenntnis: Eine Bärenmutter würde auch mich nicht einfach zu ihren Jungen lassen, ein Fisch nicht für mich an Land springen, ein ausgehungerter Wolf nicht seine Beute mit mir teilen.“ Er wechselte auf die andere Seite des Rappen. „Außer natürlich, ich zwinge das Wesen dazu. Ihr erinnert euch an die Vogelfrauen?“

  3. Kommentar von Merdarion
    Am 15. Januar 2016

    „Ja, ich erinnere mich. Das gilt also auch für Mischwesen? Faszinierend.“, bewunderte Adhemar. Macht über Tiere konnte ein wertvoller Verbündeter sein. Sei es in einer Schlacht zu Pferde oder nur beim Reiten lernen. Vielleicht würde diese Fähigkeit ihm eines Tages noch von Nutzen sein, vorausgesetzt der Druide würde sich in den hiesigen Wäldern niederlassen.
    Doch viel mehr brannte ihm die Frage unter den Fingernägeln, was genau Celtas im Heereslager des Knochentreibers entfesselt hatte. Da der Druide ihn ohnehin zu durchschauen schien, sparte er sich eine indirekte Herangehensweise.
    „Doch, wenn ihr die Frage gestattet: Die Gestalt, welche ihr im Heerlager herbeigerufen habt, das war kein Tier oder irre ich? Diese unbändige Macht ließ selbst mir einen Schauer von Ehrfurcht über den Rücken laufen.“.

  4. Kommentar von Luthien
    Am 16. Januar 2016

    „Natürlich.“, lächelte Celtas nachsichtig. „Ihr seid ein Krieger. Lodernde Flammen und unaufhaltsame Zerstörung liegen euch näher als die subtile Regentschaft purer Willenskraft.“ Er war mit der Pferdepflege fertig und gab Adhemar die Bürste zurück. „Oh, versteht das nicht als Vorwurf, ihr könnt es schließlich nicht besser wissen. Wie dem auch sei. Nein, das war beileibe kein Tier, sondern ein Wesen von viel größerem Verständnis, viel weitreichenderer Macht.“
    Celtas sann eine Weile darüber nach, wie er dem Kriegsfürsten in einigen Sätzen skizzieren konnte, was er selbst nur über lange Jahre der Unterweisung durch seinen Meister und nur mit einem unverstellten Blick auf die ganze Pracht Sumus – den Adhemar selbstverständlich nicht besaß und auch niemals besitzen würde – hatte begreifen können.
    „Seht: Sumus Leib – also alles was ist – besteht zur Gänze aus den sechs Elementen. Das Feuer ist eines davon. Ihr seht es im lodernden Kamin, der eure Halle heizt, in den Sonnenstrahlen, die die Welt erhellen oder auch nur in der Wärme, die dieses Pferd von sich gibt.“ Er nickte mit dem Kopf in Richtung des gierig schlingenden Gauls. „Was ihr in jener Nacht gesehen habt, war ein Glutmeister – die reinste und mächtigste Personifikation des Feuers. Nun, zumindest die reinste und mächtigste, die Ihr je zu Gesicht bekommen werdet. So natürlich wie ihr atmet, kontrolliert dieses Wesen Hitze und Flammen, gebietet über Zerstörung und Vernichtung und besitzt großes Wissen über viele Dinge. Es ist nur richtig, dass euch seine Erscheinung mit Angst und Ehrfurcht erfüllt. Dieser Meister hat einen eigenen Willen und ist sehr intelligent, gehorcht jedoch meinen Befehlen, denn ich habe ihn aus den heißesten Flammen gerufen – und ich bin Quael’Thas vom Nebelkopf!“

  5. Kommentar von Merdarion
    Am 17. Januar 2016

    „Sorgt euch nicht, ich verstehe es nicht falsch. Ich weiss wohl die Vorzüge von Regentschaft purer Willenskraft zu schätzen. Aber wenn mich die Geschichte eins gelehrt hat, dann ist es, dass in chaotischen und gottlosen Zeiten doch alles zum Ursprung zurückkehrt: Zum Recht des Stärkeren. Solltet ihr nicht wissen, was ich damit meine, erzähle ich euch gern bei Gelegenheit und einem kühlen Bier einige Anekdoten aus der Schlacht der Drei Kaiser.“, brüstete sich Adhemar mit seiner Erfahrung, die er bislang im Krieg oder auf anderen Schlachtfeldern sammeln konnte.
    „Dennoch…“, fuhr er fort, um wieder auf das eigentliche Thema zurückzukommen. „Würde mich interessieren, wozu diese Elementaren Diener noch in der Lage sind, beziehungsweise wozu ihr sie bringen könnt. Beherrscht ihr alle Sechs der Elemente? Während meinen Nachforschungen über den Finstermann fielen mir auch einige Aufzeichnungen über Elementarmagier in die Hände, ganz unwissend bin ich also nicht, nur unerfahren. Soweit ich es beurteilen konnte, sind diese Magier jedoch meist nicht in der Lage, alle Elemente zu beherrschen. Sie nutzen nur vereinzelte Zaubersprüche auf dem Schlachtfeld oder gegen Dämonen, denen normale Schwerter nichts anhaben können.
    Interessiert lauschte Adhemar den Ausführungen Celtas‘. Sollte er tatsächlich alle der Elemente beherrschen können, könnte der Druide der Stadt von großem Nutzen sein.

  6. Kommentar von Luthien
    Am 19. Januar 2016

    Er sei nicht ganz unwissend, weil er etwas gelesen habe? Von Magiern und Zaubersprüchen? Sicherlich hatte Adhemar auch schon davon gelesen, dass Vögel fliegen können – darin war er dann vermutlich auch nur „unerfahren“. Einfältiger Narr!
    „Gegen Dämonen?“ Es war keine Frage, vielmehr die mit Ironie getarnte Feststellung einer ernüchternden Wahrheit. „Täten die Magier das, so läge ich in weniger Nächten wach und machte mir Sorgen um Sumu. Manche unter ihnen mögen recht kompetent sein – wie Euer Freund Lucardus meinethalben – doch sie verstehen nichts von Sumu und wissen ihre Kraft nicht zu schätzen.“ Celtas beschloss diesen Teil lieber, ehe er sich noch in Rage redete und kehrte zu Adhemars neuerlicher Frage zurück.
    „Ja, ich gebiete über alle Elemente. Sie alle sind gleichsam Teil von Sumu; eines zu vernachlässigen hieße, die Urmutter nicht in ihrer Ganzheit zu begreifen.“ Vieles mehr hätte Celtas hierzu anführen, Adhemar einen Einblick in die Sechsfaltigkeit der Elemente geben können, doch der Soldat schien mehr an praktischen Dingen interessiert zu sein. Außerdem wollte Celtas seinen kleinen Geist nicht bereits in ihrer ersten ernsthaften Unterhaltung überfordern.
    „Ihr fragt, welche Fähigkeiten sie besitzen. Fragt lieber: Was vermag ein großer Sturm zu tun? Wozu ist ein Berg in der Lage? Welche Macht besitzt das Meer? Sie sind durch Willenskraft gelenkte Naturgewalten und ihre Fähigkeiten sind unzählig: Sie können ein Schiff geschwind vorantreiben oder es versenken. Sie bringen einen Wald zum Blühen oder verderben eure gesamte Ernte. Sie können eine Festung errichten oder reißen sie nieder. Ewig könnte ich so fortfahren. Doch ich nehme an, Ihr fragt aus einem bestimmten Grund? Sicher wollt Ihr wissen, wie sich meine Fähigkeit, die Elemente zu beherrschen, für Eure Zwecke einsetzen lässt?“ Celtas hatte einen leicht vorwurfsvollen Ton in seine Stimme gelegt. Dabei war es ihm im Prinzip völlig gleichgültig. Es war nur verständlich, dass Adhemar – nun, da er einen kurzen Blick auf ihm völlig unbegreifliche Mächte erhalten hatte – diese in seinem Sinne genutzt wissen wollte.

  7. Kommentar von Merdarion
    Am 20. Januar 2016

    „Und ich dachte ihr könnt nicht gut mit Menschen.“, scherzte Adhemar und versuchte den peinlichen Augenblick, in dem Celtas nun seine Karten gesehen hat, zu umgehen.
    „Dafür habt ihr mich allerdings sehr schnell durchschaut und das, obwohl wir uns nicht einmal lange kennen. Nun, ich will ehrlich zu euch sein. Jeder trägt auf seine Art und Weise zum Wohl der Gesellschaft bei. Ich für meinen Teil versuche die Menschen der Stadt vor grausamen Dingen, wie beispielsweise dem Schwarzmagier oder Finstermann zu schützen. Das tue ich entweder durch die Ausbildung wehrhafter Bürger, durch Präventivschläge gegen Feinde, welche unsere Kundschafter im Voraus berichten … oder…“, dabei hielt er einen Moment inne, um den nächsten Worten einen Hauch von unterschwelliger Bitte zu verleihen, „durch einfache Maßnahmen, wie den Bau einer Mauer. Ich muss zugeben, dass wir dahingehend vor einem ziemlichen Problem stehen. Ihr erwähntet die Errichtung einer Festung. Das Triumvirat würde euch sicherlich großzügig entlohnen, wenn ihr uns in der Sache -oder auch anderen Dingen- unterstützen könntet. Ich hoffe ich beleidige euch und eure Fertigkeiten nicht mit solch profanen Anfragen. Ihr müsst nur eins verstehen: Seitdem ich Necrorius‘ Schädel gespalten habe, bin ich für die Stadt und deren Zukunft verantwortlich. Ich nehme jede aufrichtige Hilfe, die ich in diesen gottlosen Landen bekommen kann, dankend an.“

  8. Kommentar von Luthien
    Am 20. Januar 2016

    „Ich habe euch nicht durchschaut, doch die Sache lag offensichtlich. Wenn die Menschen erfahren, wer ich bin, reagieren sie stets gleich: Die einen fürchten meine Macht und laufen schreiend davon. Die anderen berufen sich auf ihre Götter und wollen mich am liebsten gleich auf den Scheiterhaufen stellen. Die Dritten sind neugierig, stellen Fragen, wie Ihr es tut, und erhoffen sich meine Hilfe. Da Ihr noch hier seid und ich noch nicht in Flammen stehe, zählt Ihr wohl zur letzten Sorte – meistens geht es dabei allerdings um eine kranke Kuh und nicht um eine Stadtmauer.“
    Wenn seine letzte Bemerkung ein Witz hatte sein sollen, so schien Celtas ihn selbst nicht sonderlich lustig zu finden, denn er verzog keine Miene. Stattdessen wandte er sich um und starrte auf die Wand des Stalls, so als könne er die irgendwo dahinter aufragende Palisade begutachten. „In der Tat sind diese maroden Kienspäne, die ihr zu einem… Wall aufgereiht habt ziemlich erbärmlich. Ich will nicht behaupten, viel von militärischen Dingen zu verstehen, aber vermutlich kommt jeder Feind, der es wirklich will auch in die Stadt hinein, nicht wahr?“ Davon dass auch die höchsten und stärksten Mauern gegen die wirklichen Feinde – jene, die in jedem Augenblick an Sumus Leib zerrten – niemals Schutz bieten konnten, schwieg Celtas für den Augenblick. Eine kleine Spitze konnte er sich aber nicht verkneifen: „Und nein, solche Kleingeistigkeit kann mich keineswegs beleidigen.“
    Einen Augenblick dachte er über Adhemars Wunsch nach. Für die Stadt wäre eine echte Mauer natürlich ein Vorteil in diesen unsicheren Landen. War es aber auch in Sumus Interesse, dass er selbst sich so eng mit diesen Kriegsfürsten verband? Und was konnten sie ihm im Gegenzug anbieten? Mit ihrem Geld war er nicht zu ködern. Eine dauerhafte Bleibe? Die Zusicherung, seine Kräfte frei und bar jeder Verfolgung auszuüben? Diesen Ort zu nutzen, um sich selbst zu stärken, seine Macht zu mehren, bis es schließlich Zeit wurde, seine Bestimmung zu erfüllen? Er würde sich zurückziehen und darüber meditieren müssen.
    „Eure Bitte will ich überdenken. Doch dies wird Zeit brauchen, übt Euch also in Geduld.“

  9. Kommentar von Merdarion
    Am 22. Januar 2016

    „War das eben ein Scherz? Ihr habt ja doch Sinn für Humor -wenn auch ziemlich makaberen. Nun, an Geduld mangelt es mir in diesem Falle nicht, denn bisweilen sehe ich keine bessere Alternative die Mauer binnen der nächsten Jahre aufzuschütten. Alleine der Transport der Steine würde ein Vermögen kosten, das die Stadt momentan nicht besitzt.“, seufzte Adhemar nachdenklich. Dann warf er einen letzten prüfenden Blick auf den Gaul und wandte sich ab. „Wenn ihr euch entschieden habt, kommt einfach zu mir, ansonsten sehen wir uns morgen in alter Frische hier im Stall. Ich danke euch für die Auskünfte.“

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