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Olbur, Drachentöter

Von Merdarion am 23. Oktober 2017

Wildermark

Zerbissen, geschunden, zerkratzt und verbrannt,
So die Sage von Olbur dem Langen stattfand.
Ein Zwerg so kühn sich zu stellen dem Drachen,
Gar kämpfte weiter als er befand sich im Rachen.
Die Bestie sie tobte und fauchte rastlos,
Doch ließ sie den armen Zwergen nicht los.
Mit strengen Hieben der Zwerg sich erwehrte,
Mal links mal rechts der Hammer den Drachen belehrte.
Die letzte Hoffnung des Ungetums,
Verbrennen er wollt ihn im feurigen Sturm.
Olbur jedoch beflügelt vor Zorn,
Rammt‘ in den Gaumen des Korspießes Sporn.
Der letzte Streich ihn sollt bezwingen,
Halfen die Helden Olbur zu entwinden.
Befreit aus dem Maule, welch’s rot war vor Glut,
Der Zwerg sich vergönnte ein Schluck kochend Blut.
Das Kind ward gerettet und Kornmund befreit,
Die Sage von Olbur tragt in all‘ Ewigkeit.

–Ein Aushang, welcher kurz nach den Geschehnissen um den Höhlendrachen die Stadt Zweimühlen ziert. Des Nachts kann man auch einige Geschichtenerzähler aus den Tavernen hören und selbst im Waisenhaus scheint das Märchen als Schauerspiel vor den Abendstunden die Kinder in ihren Bann zu ziehen, Travia 1032 BF

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