Phex Kinder

Seiten

Grimfold

Boronsrad Name: Baronet Grimfold Helmfas Gilborn von Schwarzborn Boronsrad
Geschlecht: Männlich
Tsatag: 15. Phex 995 BF
Größe: 1,85 Schritt
Haarfarbe: Blond
Augenfarbe: Blau
Aussehen: Ein kräftiger junger Mann, mit ellenlangen Haaren und einem wilden Blick.
Familienstand: ledig

Grimfold Helmfas Gilborn wurde als dritter ehelicher Sohn des Barons Grimhelm dem Gerechten, dem Herrscher einer größeren Baronie an der südlichen Grenze des Weidener Grafentums Sicherlwacht, und Heilinde von Braunsfurt geboren. Da abszusehen war, dass Grimfold niemals das Erbe seines Vaters würde antreten können und gleichsam aufgrund seiner Unbeherrschtheit, Impulsivität und der Eigenschaft, Taten dem Denken voranzustellen, von keinem Adligen als Page aufgenommen wurde, um einmal die Schwertleite zu erhalten, und der Vater ihm dennoch eine gesicherte Zukunft zukommen lassen wollte, entschied er sich dafür, ihn auf die angsehene „Kriegerakademie Schwert und Schild zu Baliho“ zu schicken und ihm dort eine teure Ausbildung zu finanzieren. Als sich Grimfold als äußerst geschickter – wenn auch immer noch unberechenbarer – Zögling erwies und seine Erziehung mit besonderer Auszeichnung abschloss und anschließend sogar in das Gefolge des Herzogs Waldemar von Löwenhaupt zu Weiden aufgenommen wurde, belohnte der Vater seine Mühen mit einem besonderen Geschenk: Leomar, dem besten Schlachtross aus seiner Zucht und von ihm persönlich zugeritten. Das Tier dient Grimfold seit dieser Zeit als treuester Gefährte und die beiden waren nie länger als ein paar Tage voneinander getrennt – und auch, wenn Grimfold noch nie mehr als ein kleineres Scharmützel gegen marodierende Orks oder eine plündernde Räuberbande beigewohnt hat, weiß er doch, dass er sich immer auf diesen Freund verlassen kann.

Die Tage an Waldemars Hof waren hart und entbehrungsreich und wenig von höfischem leben geprägt, dennoch ließ es sich Grimfold nicht nehmen, neben den üblichen Waffenübungen, Trinkgelagen und Tagesdiensten (und tatsächlich wurden die Prioritäten in dieser Reihenfolge angesetzt) auch ein wenig an seinen geistigen Fertigkeiten und seinem Benehmen zu arbeiten. Zwar verlor er dabei nie seine ausgesprochen wilde Ader, allerdings lerne er, sich zu mäßigen und nie vergaß er, davon zu träumen, endlich an der Seite seines Herzoges in die Schlacht reiten zu dürfen.

Als sich im Sommer 1019/1020 BF die Lage in Tobrien jedoch immer mehr zuspitzte, und die Söldnerheere einer zuvor unbekannten Macht anlandeten und eine Schneise der Verwüstung durch die Nachbarprovinz Weidens schlug und die Markgräfin Tobriens den Ruf nach Verstärkung erklingen ließ, konnte Grimfold nicht erst die Heerschau seines Herzogs abwarten, sondern erbat sich unverzüglich die Genehmigung, als Vorhut der herzöglichen Streitmacht nach Beilunk reisen zu dürfen. Der Herzog willigte schnell ein, mit dem Versprechen von Grimfold, einer Gruppe von Abenteurern, die unter dem Namen „Die Gezeichneten“ zu finden wären, seine Grüße zu übermitteln. Also bereitete Grimfold seine Reise vor und brach in Richtung des bedrohten Beilunk auf – nicht ahnend, was ihn dort erwarten würde…

Als er der umzingelten Walpurga von Weiden bei der Schlacht von Eslamsbrück zur Hilfe eilen wollte, fiel der Ritter ehrenhaft, als er mit seinem Pferd in die Gegnermassen preschte.