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Soranya Salmoranes

Name: Soranya Salmoranes
Geschlecht: Weiblich
Alter: Am 07. RAHja 993 nach Bosparans Fall
Größe: 1,86 Schritt
Haarfarbe: schwarz
Augenfarbe: grün
Familienstand: ledig (verwitwet)


Sraias Erinnerungen

28. Boron – 17. Firun 1016 BF (Zwischenzeit)
1. Praios – 27. Boron 1016 BF (Unsterbliche Gier)
21. Ingerimm – 16. Rahja 1015 BF (Alptraum ohne Ende)

Hintergrund

Geschlüpft am 07. Rahja 993 BF wuchs Soranya Salmoranes wohlbehütet im Kreise ihrer Schwesternschaft auf und genoss eine große Beachtung unter ihren Schwestern, aufgrund ihrer verwandschaftlichen Nähe zu Sarturia. Nach dem Tode ihrer Mutter erbte Soranya eine kleine Hütte in den ärmeren Vierteln von Chorhop und trat fortan als einfache Kräuterfrau auf, die sich um die kleinen Wehwechen und Leiden der weniger betuchten Bevölkerung, allerdings auch um ernsthafte Krankheiten, Wunden oder Vergiftungen der Menschen kümmerte. So verbrachte sie einige Zeit, gewann das Vertrauen vieler einfacher Leute, verdiente – wenn auch wenig – genug Geld zum Leben und besuchte regelmäßig die Hexennächte ihres Zirkels.
Einen entscheidenden Einschnitt in diesen fortwährenden Ablauf machte erst Jharond Kahlimna zu dem Soranya eine Liebschaft begann, die nach halben Jahr in einer festen Beziehung unter einem Dach endete. Als Soranya jedoch erfuhr, dass die Liebe ihres Lebens nebenbei noch eine andere Bettgefährtin hatte, explodierte sie in ihrer — ohnehin schon gefürchteten — aufbrausenden Art, stellte den Übeltäter auf offender Straße und schleuderte ihm vor den Augen mehrerer Dutzend Zeugen ihren geballten Zorn entgegen, hexte ihm hunderte und aberhunderte Insekten, Spinnen uns sonstiges Kleingetier an den Leib und — als ob das noch nicht genügt hätte, um sie hinter Gitter zu bringen — legte sie noch einen schrecklichen Fluch nach, der ihm die Lebenskraft rauben und ihn so sehr schwächen sollte, dass er es nie wieder wagen würde, die Liebe einer Frau derartig zu schänden. Unglücklicherweise war Jharond zu dem Zeitpunkt leicht erkrankt und somit nicht in der besten körperlichen Verfassung, also schoss der Fluch weit über sein Ziel hinaus und schwächte sein Opfer nicht nur, sondern tötete es. Das jedoch erfuhr Sorana nie, denn nachdem sie ihrer Wut derart Luft gemacht hatte, hatte sie sich bereits abgewandt und war aus der Stadt geflohen, um der Gerichtsbarkeit, die ihr mit Sicherheit sehr bald auf den Fersen sein würde, zu entgehen.
Ohne viel zu zögern wandte sie sich gen Norden, denn im Süden, wären vermutlich recht bald einige Leute hinter ihr her gewesen. Auf ihrer Reise traf sie in einem Wäldchen nicht weit von Chorhop auf Sraia, eine Saguraspinne, mit der sie das hexische Ritual der Vertrautenbindung einging und die sie seither auf ihrem Weg begleitet. Soranya verdingte sich hier und dort als Heilkundige, bis sie in Baliho endlich ein neses Zuhause fand — ungeachtet der erhöhten Gefahr, die ihr in Weiden als Tochter Saturias drohte.

Als bemerksenswert sei an dieser Stelle noch die Begegnung zwischen Soranya und Dankwart von Sturmfels genannt. Soranya befand sich gerade im Wald auf der Suche nach Kräutern und Gewächsen, die sie zum Versorgen ihrer Patienten oder zum brauen von Tränken und Mixturen brauchte, als ein Tross aus mehreren Reitern ihren Weg kreuzte. Normalerweise hätte Soranya sich davon nicht ablenken lassen, aber die beiden kleinen Kinder, die sich unter den Reitern befanden, weckten ihre Aufmerksamkeit. Sie waren schmutzig — viel schmutziger, als die anderen — schienen verängstigt, vor allem aber, war ihnen anzusehen, dass sie gehungert hatten und krank waren. Aus ihrem Mitgefühl heraus, näherte sich Soranya dem Trupp und bot ihre Hilfe an, weil die Kinder ihrer Meinung nach durch die Krankheit schwer gefährdet waren. Sie versorgte die Kinder und begleitete die Gruppe noch einige Zeit, um sich auch weiter um die Kinder kümmern zu können, was ihr die Dankbarkeit und später auch die Freundschaft zu Dankward, dem Vater der beiden, einbrachte. Außerdem entwickelte sich ein Freundschaft zu Shelia von Tecklenstein, einer jungen Diplomatin, die die Verhandlungen geführt hatte, um die beiden Kinder aus der Gewalt eines mächtigen Adligen zu befreien, der sie hatte entführen lassen, um sie als Druckmittel gegen Dankward einsetzen zu können.

Bald schon sollten große Ereignisse ihren Schatten auf Dere werfen und auch Sraia und Soranya in ihren Bann ziehen…

Auftreten

Mit außergewöhnlicher Schöhnheit und Eleganz gesegnet, sticht Soranya deutlich aus dem normalen Volk heraus. Um sich diesen Status zu erhalten, verwendet Soranya einen großen Teil ihrer Zeit auf ihre Körperfplege – sofern es die Umstände denn ermöglichen. Ihr übernatürlich gutes Aussehen unterstreicht Soranya mit einer dezenten Portion teurer Schminke und verdreht so manchem Mann im Vorbeigehen den Kopf. Ihre langen schwarzen Haare sind immer glattgekämmt und gepflegt, ihre wachen tiefgrünen Augen zeugen von einem gefestigten Geist, einer Starken Ausstrahlung und einer Lebenserfahrung, die man ihrem Äußeren nicht zumuten würde.