Phex Kinder

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Adhemar von Rallerspfort

Schriftwechsel

Brief an Raulbrin von Rallerspfort zum Lehenseid gegenüber Answin den Jüngeren (Boron 1032 BF)
Gute Nachrichten (Anfang Phex 1031 BF)
Von Raulbrin von Rallerspfort (9. Ingerimm 1030 BF)
Vom Inquisitor (Phex 1030 BF)
Von dem obersten Herold Gerwulf von Palllingen (27. Tsa 1030 BF)
Nachtrag für Gerwulf von Pallingen (4. Firun 1030 BF)
Brief an Gerwulf von Pallingen (5. Boron 1030 BF)
Von dem obersten Herold Gerwulf von Pallingen (10. Travia 1030 BF)

Zwischenspiel

Das Turnier in Zweimühlen (5. Rondra, 1032 BF)
Tsatag, oder… Zahltag? (Zweimühlen, 23. Praios 1032 BF)
Der Duft des Rauches (7. Praios, 1032 BF)
Ein Königreich für eine Gilde! (Zweimühlen, 25. Ingerimm 1031 BF)
Brot und Spiele (Zweimühlen, 19. Ingerimm 1031 BF)
Triumphzug nach Kornmund (Kornmund, 16. Ingerimm 1031 BF)
Und mit deinem Geiste… (Zweimühlen, 8. Ingerimm 1031 BF)
Ausbau des Grafenschlosses (Zweimühlen, 10. Phex 1031 BF)
Der Preis des Sieges (Ebershag, 29. Travia 1031 BF)
Grundlagen der Stadtverwaltung (Baronie Rallerspfort, 15. Praios 1031 BF)
Zwischen Eslamsgrund und Gareth (Gareth, Anfang Rahja 1030 BF)
Frühjahrsturnier: Erster Tag I, Dritter Tag (Eslamsgrund, Anfang Ingerimm 1030 BF)
Nach der Schlacht um Appelhof (Zwischen Appelhof und Hartsteen, 12. Peraine 1030 BF)
Vom nächtlichen Lagerleben (Im Heerlager Richtung Appelhof, Peraine 1030 BF)
Die Gebrüder Rallerspfort (Burg Rotkrähenborn, 13. Firun 1030 BF)
Im „Ritterstolz“ II (Hartsteen, 7. Firun 1030 BF)
Im „Ritterstolz“ I (Hartsteen, 5. Boron 1030 BF)

Aussehen

Adhemar sieht seinem Bruder zum Verwechseln ähnlich, obgleich er einen etwas ernsteren Gesichtsausdruck hegt und er  die gänzlich dunkelbraunen Augen seiner Mutter -und nicht die Grün/Braunen seines Vaters hat.Das dunkelblonde etwa 3 Finger lange Haar steht aufrecht und leicht lockig auf dem Kopf, während es an den Seiten etwas kürzer geschoren ist. Seine leicht zusammengekniffenen Augen mit den hochgezogenen Brauen ergänzen sich wunderbar mit den spitzen Mundwinkeln zum Gesamteindruck eines recht humorvollen Mannes. Der breite Unterkiefer läuft zu einem Kinngrübchen zusammen, ein Bart fehlt dem Gesicht gänzlich. Seine recht große und gut gebaute Statur deutet auf den ersten Blick auf mehrere Jahre körperliche Ausbildung hin, was ihn in Rüstung und auf einem großen Pferd sehr furchteinflößend wirken lässt, sofern er die Lanze gesenkt hält.

 

Hintergrund

Als zweiter Sohn von Zornbrecht von Rallerspfort und Tsagebund von Rallerspfort (ehemals v. Waldfang)  ist Adhemar zwar von adliger Abstammung, aber nicht in direkter Thronfolge. Sein vier Jahre älterer Bruder, Raulbrin von Rallerspfort, hat im Peraine 1027 BF den Titel des Barons geerbt und versucht nun, der Baronie zum alten Glanz zu verhelfen. Seine Kindheit verbrachte Adhemar meist auf Burg Rotkrähenborn, wo er -auf Geheiß seines Vaters- in allen Belangen unterrichtet wurde, die dazu nötig wären, den Platz seines Bruders als Erbe einzunehmen, sofern dieser in der Schlacht in den Wolken fallen sollte, ohne davor einen Nachkommen gezeugt zu haben.

Rotkrähenborn
Burg Rotkrähenborn
Original von Airwolfhound, Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic

Er legte unwahrscheinlich früh eine gewisse Affinität zum Kampfe an den Tag, was seinen Vater in der Entscheidung, Adhemar zum Militär zu schicken, bekräftigte. Mit 16 Jahren wurde ihm Graf Falber, ein Tralloper Riese aus dem Marstall der Herzöge zu Weiden geschenkt, mit dem ihn Zornbrecht zur Ausbildung in das I. Königlich garetische Gardereiterregiment »Goldene Lanze« schickte. In den fünf Jahren Dienstzeit arbeitete sich Adhemar zum Weibel hoch und wurde in das Siebte Schwadron „Todbringer“ versetzt, wo er und vor allem sein Pferd herzlichst aufgenommen wurden. Dort rettete er dem Fähnrich Geron von Zweifels -bis heute ein guter Freund Adhemars- in der Schlacht der drei Kaiser das Leben und erhielt daraufhin den Mähnenkamm in Bronze. Nach Beendigung seiner Dienstzeit kehrte er vorerst auf Burg Rotkrähenborn zurück, wo er seinem Bruder  ein wenig dabei half, die Baronie zu regieren. Da der Unterhalt der Burg seit dem Ausbau zur Festung im Jahre 951 BF Unmengen an Geld verschlingt, bat Raulbrin Adhemar, der Baronie wieder zu alter Größe zu verhelfen, indem er die auswärtigen Kontakte ein wenig aufpolierte. Seitdem ist Adhemar auf Wanderschaft und sucht nach Möglichkeiten, den Ruf und die Position der Familie zu verbessern.

Mühlenwehr

Axt „Mühlenwehr“
geschmiedet von Grimwald

Auftreten

Adhemar ist – wie sein Bruder – ein humorvoller Haudegen (wenn auch mit deutlich ernsteren Zügen), der einem sehr freundlich begegnet, vorausgesetzt man tut es ihm gleich. Er hat in der Truppe gelernt, seinen adligen Stand unterdrücken zu können und kameradschaftlicher zu denken, was er auch stets versucht zu tun, solange man ihn nicht reizt oder es seine Autorität untergraben würde. In den Diensten unter Rowena von Fuchswalden hat er gelernt, stets Disziplin und Respekt zu wahren und organisiert an Probleme heranzutreten. Sein stolzes Auftreten wirkt für manch‘ Fremden vielleicht ein wenig arrogant und mag durch seinen aufrechten Sitz zu hohem Pferde noch unterstützt werden, jedoch eröffnet sich alsbald ein ganz anderes Bild, sofern man die Gelegenheit bekommt, ihn etwas näher kennenzulernen. Als trinkfester Soldat sind ihm feuchtfröhliche Tavernenabende ebenso willkommen, wie ein guter und fairer Kampf -vor allem zu Pferde.

Angewohnheiten

Durch den prägenden Militärdienst, aus welchem er erst vor kurzer Zeit austrat, wohnen ihm noch einige Angewohnheiten bei, welche unter gewissen Umständen für verwirrte Blicke sorgen könnten. So stoßt er „auf den Kaiser!“ und nicht „auf die Kaiserin!“ an oder ruft nach jedem gefallenen Feind „Tod!“ oder „Den hat’s erwischt!“. Beides Eigenarten, für die sich die Goldene Lanze oder besser gesagt das siebte Schwadron verantworten müssen. In Sachen Kampf zu Pferde lässt sich Adhemar freilich nicht belehren, da ihm fünf Jahre lang eingeprägt wurde, dass die Schwere Kavallerie die Elite im berittenen Kampfe sei. Die Freizeit vertrieb er sich gern mit dem Glücksspiel, was ihn auch heute noch in seinen Bann zieht und den ein oder anderen Silbertaler kostet. Seit einem kleinen Unfall am Angbarer See, bei dem Adhemar als kleiner Junge fast ertrunken wäre, fürchtet er sich zudem vor großen Ansammlungen Wasser und betritt nur ungern ein Schiff.