Phex Kinder

Seiten

Menzheim

Die Baronie Menzheim

Lehenswappen der Baronie
Copyright © Malte Karow, 2008
Menzheim und Umgebung
Eine Bearbeitung der offiziellen Regionalkarte. Nutzung nach entsprechender Lizenz.

Die Baronie ist im Norden von der Menzheimer Au geprägt, die bei den Elfen als Vana bekannt ist. Im nordwestlich gelegenen Bärnwald entspringen die Flüsse Finsterbach und der grünliche Pandlaril, die eine Au mit alten Bäumen bilden. Innerhalb der Baroniegrenzen befinden sich nur die Oberläufe der Flüsse. Auf Kiesbänken am Ufer findet sich ein schmales Band Weiden. Abseits des Flusses herrschen immer mehr Erlen vor, die langsam in einen verwachsenen Eichen- und Rotbuchenwald übergehen. Der Bärnwald gilt als verhext und wird von der meist abergläubischen, weidener Bevölkerung gemieden.

Dieser Aberglaube führte auch zu den vielen Viehdiebscheuchen. Sie befinden sich außerhalb des Waldes, auf unzählige fruchtbare Weideflächen, auf denen ebenso unzählige Rindviecher grasen. Dies ist die Grundlage für den Reichtum der Baronie, den aber vor allem die Rinderbarone innehaben. In letzter Zeit sind auch zunehmend Tralloper Riesen zu sehen, die vermehrt gezüchtet werden.

Mitten durch die Baronie, gesäumt von den saftig grünen Wiesen zieht sich die Reichsstraße II, die Menzheim mit Baliho und Darpatien verbindet.

„In Grün ein Silberner Schlüssel“ war das ursprüngliche Lehenswappen. Mit dem neuen Baron Alrich von Roterz wurde dieses mit dem Hauswappen der Familie Roterz verbunden: „Auf Grün ein Roter Drache mit einem Silbernen Schlüssel in einer Kralle“.

Die Stadt Menzheim

Wappen der Stadt Menzheim
Copyright © Malte Karow, 2008

Das 900 Seelen Städtchen Menzheim ist die Hauptstadt der gleichnamigen Baronie. Die für Weiden charakteristisch sind die spitzgiebligen Bürgerhäuser sind zwar schmal, dafür aber hoch gebaut. Meistens handelt es sich um Holz- und Fachwerkhäuser, doch lässt sich der darpatische Einfluss nicht leugnen und so sieht man auch mehr Steinhäuser, als in anderen Regionen Weidens. Allerdings gibt es auch viele Katen und Blockhütten, der Armen und Leibeigenen. Im besten Fall sind dies solide Fachwerkhäuser, größtenteils jedoch ärmliche Holzbauten.

Die Stadt selbst ist schon über die niedrige Mauer mit ihren drei Wachtürmen gewachsen, der Kern des Treibens bildet aber immer noch der Marktplatz mit der Steinstatue des guten Kaiser Menzels, dem Namensgeber der Stadt. Die Stadtwache liegt am Marktplatz direkt neben dem kleinen Rathaus. Dieses, so schwören die Menzheimer, soll einst von einem Riesen errichtet worden sein. Am Marktplatz liegt auch das ehemalige Gasthaust Marktblick, dass 1021 BF seinen Besitzer wechselte und nun als Haus Tabakdunst bekannt ist.


Die Stadt Menzheim

mit freundlicher Genehmigung von Daniela Richter © 2006, Original entnommen vom Borbarad-Projekt

Ein wenig abseits der Stadt liegen die Tongruben, in denen der Farbstoff Umbra gewonnen, aber auch der Baustoff für die vielen Fachwerkhäuser der Stadt und Region und ist neben der Viehzucht und Lederverarbeitung ein weiteres, wenn auch kleineres, Standbein für Menzheim. Nördlich der Stadt befindet sich auch der Gutshof des Barons sowie der vor wenigen Jahren errichtete Magierturm.