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Quinn Loram

BoronsradGefallen am 16. Peraine 1037 BF im Kampf gegen eine Gruppe Krakonier Boronsrad

Quinn? Pah, ja den kenn‘ ich. Den kleinen Bastard habe ich mir bei einer thorwalschen Hure aus Meilersgrund eingefangen. ‚Hab ihn schnell in eine dieser lächerlichen Kriegerschulen in Gareth gesteckt. Man muss sich ja um sein Balg kümmern. Sein bellendes Lachen passte zu seiner unangenehmen Stimme. Seine Züge verhärteten sich jedoch schnell wieder und seine Augen verengten sich zu schlitzen. Weißt du was dieser götterverdammte Bengel dann gemacht hat? Er hat sich in die Lehre einer Wundärztin stellen lassen. ALS KRIEGER. Dieses verweichlichte Stück Dreck. ‚Hab ihm natürlich ne ordentliche Tracht prügel verpasst. Hat sich noch nicht mal gewehrt der Jammerlappen. Ich sag ja … Kriegerschulen. Hmm?… Was jetzt aus ihm geworden ist? … Das juckt mich noch nicht mal wie ein Pickel an meinem Hintern. Ha, wart mal. Er kam vor Geißmaars Einmarsch zu mir und hat mir befohlen mich mit meinen Brudern an Gareths Seite in die Schlacht zu werfen. BEFOHLEN bahahaha… Er meinte es wäre meine Pflicht… meine PFLICHT… ahahahaaa. An dieser Stelle konnte das Gespräch nicht mehr weiter geführt werden, da ein Lachkrampf nach dem Anderen folgte.

– nBF 1036 Glennir Pelargon im Gespräch mit dem Tempelvorsteher der Kor-Kirche Korbinian ‚Harthand‘ Gierer in Gareth


 

Eine lohnende Investition dieser Loram. Dazu lässt er noch sein Geld vernünftigerweise von uns verwalten, was ihn noch angenehmer macht. Wenn sie also einen guten Mann für einen heiklen Auftrag brauchen, nehmen sie ihn. Leider ist er ein wandelnder Gutmensch, was ihn für die ein oder andere Aufgabe unbrauchbar macht. Schade drum.

– nBF 1037 Unbekannt im Gespräch mit Emmeran Störrebrandt Patriarch des Bankhauses Störrebrandt


 

Quinn? Quinn ist ein wunderbarer Mensch. Er ist unter den wohlhabenden Bürgern der Stadt mit Sicherheit der Großzügigste was die Tempelspenden angeht. So viel Geld … Ich hatte das Glück mit ihm und Herrn von Lückmoor ein Anbenteuer zu bestreiten. Es war unglaublich toll. Er hat sich aufopferungsvoll um jeden seiner Männer und Frauen gekümmert. So wie es die Herrin Peraine gerne sieht. Eine tolle Zeit. Und wir haben das Umland von einer bösen Horde Orks und einem riesigen Oger befreit!

Jaaa, er hat über die Hälfte seiner Mannen verloren. Aber auch dafür konnte er nichts. Es waren unheilige Mächte am Werk… Wie? Hm ja, aus diesem Abenteuer entstand die Fehde zwischen Geißmaar und Gareth. Aber Geißmaar wollte es doch so. Er hätte sich ja auch freuen können, dass die Gefahr in seinem Land gebannt ist.

– nBF 1037 Eine kritische Stimme im Gespräch mit der Peraine-Geweihten Amene Siegenholm


 

Quinn nahm alles klar und deutlich war. Er sah wie Haldoryns‘ Protzschwert durch die Krötenmänner fuhr und sie blutend niederstreckte. Er sah den Zwerg Bordorox wie er sich gegen zwei weitere zur Wehr setzte. Es waren seine Gegner … seine, denn er lag nun auf dem verdammten Boden und sah seine letzte Kraft dunkelrot aus sich herauspulsieren. Schwipp schwapp schwipp… Hypnotisierend.

Der Krakonier musste mit seinem Speer ziemlich genau getroffen haben. Was würde er dafür geben diese Kreaturen mit seinen Schwertern in eine maraskanische Spezialität auf einem Reisbett zu verwandeln. War das gerade Haldoryns Lachen? Auf seinem Gesicht war keine Freude zu sehen. Wie auch? Der Mann trug keinen Spaß in sich, nur Pflichtbewusstsein und Ehre. Zwei gute Gründe wieso er ihm so treu zur Seite stand.

Quinns Gedanken rasten wieder auf Dere zurück als Bordorox das Skalpell in ihm rammte. Was bei den Niederhöllen tust du da, schrie er. Zumindest wollte er es, aber außer einem Wimmer entwich ihm nur noch mehr Blut. So viel Blut, dass alles rot zu sein schien. Verdammt nochmal er kratzte gerade ab. Wegen dieser verweichlichten Altenkolmer und einem unfähigen Wundarzt. Er wusste, dass dieser Zwerg noch sein Verderben sein würde.

Nun ließ es sich nicht mehr ändern. Zeit vor die Götter zu treten.

Ein Schlachtfeld? Gareth? Hier schienen auf jeden Fall nicht die Götter auf ihn zu warten. Ein Vorgesetzter schrie ihm ins Gesicht, er solle sich auf sein Pferd schwingen und die Meute niedermachen. Ja! Genau! Wie konnte er das vergessen? Und nun erkannte er das gegnerische Heer. Vorallem erkannte er ihn, Geismar II. von Quintian-Quandt. Dieser vermaledeite Sohn einer räudigen Goblinfrau. Er wollte seinen Kopf! Gerechtigkeit für die angedrohte Folter und für die Dreistigkeit SEIN Gareth anzugreifen.

Das Lachen donnerte über seinen Schopf hinweg und eine Gänsehaut befiel ihn. WORAUF WARTEST DU, Quinn, Sohn des Korbinian? REITE, STREITE, BLUTE! FÜR MEIN VERGNÜGEN!

Er drehte sich nicht um. Es war nicht nötig IHN zu sehen, er kannte ihn schon sehr lange. Er schwang sich seinen treuen Worn und preschte nach vorn in das Schlachtengetümmel und schrie SEINEN NAMEN. Abermals Lachen, doch diesmal entsprang es seiner Kehle.

– nBF 1037 die letzten Gedankengänge von Quinn Loram, ein Streiter für die gerechte Sache.