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Altenkolm

Den Namen Altenkolm tragen gleichzeitig ein Herrenhaus, das Dorf am Fuße des Herrenhauses, der Landstrich um das Dorf herum und das Adelsgeschlecht, dem diese Dinge gehören. Die genauen Besitzumstände haben sich den Helden allerdings nicht erschlossen und scheinen sogar ungeklärt zu sein. Die Familie Altenkolm gehört zwar zum Hochadel, trägt jedoch keinen Herrschaftstitel – nicht einmal den eines Junkers. Trotzdem herrschen sie unangefochten über ihr abgelegenes und nicht besonders wohlhabendes Gut. Es umfasst neben zwei Dörfern auch einen großen See und zwei urtümliche Wälder und liegt in Südgarethien abseits jeder Reichsstraße.

Im Auftrag des Familienoberhauptes Egdurg des Älteren von Altenkolm führten die Helden ausgedehnte Untersuchungen in der Ahnentafel der Familie durch und kamen damit der Legende über einen tausend Jahre alten Fluch auf die Schliche, der Land und Familie nach und nach zu verzehren drohte. Tatsächlich handelte es sich allerdings nicht um einen Fluch, sondern um die Anwesenheit eines herrschsüchtigen Druiden – des alten Kolms – der die letzten tausend Jahre als schwarze Eiche in der Mitte des Dorfes gestanden, das Land und seine Besitzer gestärkt und sich von dem Altenkolmer Geschlecht mit Blut hatte bezahlen lassen. Nachdem diese Riten in Vergessenheit geraten waren, hatte sich sein Einfluss ins Gegenteilige verkehrt und den Feldern, Wäldern und dem Herrschergeschlecht nach und nach die Lebenskraft geraubt.

Die Helden zwangen den alten Kolm in seine menschliche Gestalt zurück und erschlugen ihn. Egdurg der Ältere verstarb dabei, nun herrscht sein Sohn, Egdrug der Jüngere über das Land.