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Wintereinbruch

Inoffizielles Abenteuer – Autor: H.

Vorspiel: Wegen der Taten der Helden hat Geismar von Quintian-Quandt der Stadt Gareth die Fehde erklärt (Gharlakh Tairachi).

Kurzbeschreibung: Geismar hat seine Truppen gesammelt und Rohalsweiler, Rosskuppel und Meilersgrund überfallen und geplündert. Der Waffenherr von Gareth beruft die Spießbürger ein – darunter auch die Helden – und lässt sie die Verteidigung der Stadt organisieren.

Ausgang: Die Helden werden dem Regiment Yasinthe unter dem Obristen Helme Wagenhalter zugeteilt. Dort steckt man sie in das XI. Banner unter Hauptmann Ullan Bragner. Aufgrund ihrer militärischen Ausbildung werden sie zu Fähnrichen und Weibeln ernannt. Die ersten Tage verbringen sie damit, sich mit ihren Soldaten vertraut zu machen. Dann rückt das Regiment aus, um die Außenbereiche Gareths gegen erneute Angriffe zu schützen. Das Banner der Helden wird im Nordosten von Meilersgrund stationiert. Das Wetter wird zunehmend schlechter. Als Geismars Truppen schließlich zum Angriff blasen ist die Sicht ausgesprochen schlecht und anstelle einer großen Schlacht kommt es zu vielen kleinen, unkoordinierten Gefechten. Die Helden schlagen ihre Gegner ohne große Schwierigkeiten zurück und erhalten den Befehl, dem fliehenden Feind nachzusetzen. In Regen und Nebel verlieren sie bald die Fährte, die Orientierung und den Anschluss an das restliche Regiment. Als ihnen dann auch noch eine Schwadron berittener Bogenschützen den Rückweg abschneiden, werden sie immer weiter nach Osten gedrängt, bis sie nach einigen Verlusten in einem kleinen Dorf Schutz suchen. Viel zu früh und viel zu heftig bricht plötzlich der Winter ein und zwingt die Helden, sich länger im Dorf zu verschanzen und einige kleinere Angriffe abzuwehren. Ullan Bragner wird bei einem Gefecht schwer verletzt und ist nicht mehr in der Lage, das Kommando zu führen. Zwischen den Helden und Alrik Mallorn, dem dienstältesten Fähnrich des Banners, kommt es zu einem Machtkampf um die Führung des Banners, den die Helden für sich entscheiden können. Mit Mühe können sie die Moral der Einheit aufrecht erhalten. Als den Bauern aber die Vorräte auszugehen drohen, wagen die Helden mit ihren Soldaten einen Ausfall und geraten in einen Schneesturm. Der allerdings hat auch ihre Feinde vertrieben. Nachdem sie zwei Tage ohne Verpflegung und in eisiger Kälte herumgeirrt sind, erreichen sie die Überreste Rohalsweiler und treffen dort auf die versprengten Reste ihres Regimentes. Sie haben kurz Gelegenheit, wieder zu kräften zu kommen, dann flaut der Sturm ab und Geismar lässt einen massierten Angriff gegen Rohalsweiler führen. Diese Schlacht am Mühlbach können die Spießbürger sehr knapp für sich entscheiden und den Feind für den Winter in seine eigenen Ländereien zurücktreiben.

Nachspiel: Ein Jahr später organisiert Alrik – inzwischen Waffenherr von Gareth – eine direkte Offensive gegen Geismar (Den Raben rupfen).