Phex Kinder

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Alrich von Roterz

Name: Alrich von Roterz
Titel: Baron von Menzheim, Ritter der Herrin Rondra, Löwenritter
Auszeichnungen: Träger des Greifensterns in Gold, Träger des Goldenen Ehrensteins, Ritter des Silbernen Bärenordens, Träger des Pentagramms in Arkanium
Geschlecht: Männlich
Alter: Am 6. RONdra 990 geboren. Doch die Ereignisse in Dragenfeld haben ihre Spuren hinterlassen, er erscheint seinem Gegenüber Mitte dreißig zu sein.
Größe: 1,84 Schritt
Haarfarbe: Dunkelblond
Augenfarbe: Schwarz
Familienstand: Verheiratet mit Alissa Lutisana von Drift
Kinder: Erlan Ucurium Leomar (Tsatag: Phex 1017 BF), Angunde Sindaja Ardare (Tsatag: Hesinde 1018 BF), Ailgrimm Thordenan Hlûthar (Tsatag: Boron 1020 BF)
Adoptiert: Eulrich zu Kurkum (Tsatag: 25. Praios 1011 BF) (In Kurkum als Knappe genommen und später adoptiert, von der Erbfolge ausgeschlossen.)

Tagebuch

Ab 14. Ingerimm 1020 BF (Allaventurischer Konvent)
13. Efferd 1019 – 4. Boron 1019 BF (Bastrabuns Bann)
17. Rahja 1018 – 10. Efferd 1019 BF (Pforte des Grauens)
25. Travia 1017 – 14. Firun 1017 BF (Hochkönig, Auf Borbarads Spuren)
28. Boron 1016 – 23. Efferd 1017 BF (Zwischenzeit: Menzheim, Selem, Kosch)
24. Travia 1016 – 27. Boron 1016 BF (Unsterbliche Gier)
19. Rahja 1015 – 23. Travia 1016 BF (Zwischenzeit bis Unsterbliche Gier)
21. Ingerimm 1015 – 17. Rahja 1015 BF (Alptraum ohne Ende)

Schriftwechsel

Unzählige Briefe an seine und von seiner Frau Alissa Lutisana von Drift
An den Orden der Wahrung und Brin von Rhodenstein
Ein Brief an Alrich von Dankward
Erneuter Rapport an Waldemar von Löwenhaupt
Bericht an Waldemar von Löwenhaupt
Brief an die Familie

Aussehen

Das Kriegshandwerk sieht man dem Koscher auf den ersten Blick an. Es ist weniger der athletische Körperbau, noch die breiten Schultern, die von überstandenen Gefahren zeugen, sondern vielmehr die abstoßende Narbe. Die im Orkensturm erlittene Wunde zieht sich von der rechten Wange aus senkrecht über das Gesicht bis sie sich in einer haarlosen Furche im Haupthaar verliert. Das entstellende Wundmal nahm ihm auf dem rechten Auge die Sicht, das nunmehr milchig trüben hervorsticht. Die schwarze Pupille des verbliebenen Auges wandert dafür umso mehr aufmerksam umher, als könne dadurch der Makel ausgeglichen werden.
Die dunkelblonden Haare sind nach hinten gekämmt und fallen immer wieder im Mittelscheitel zu den Seiten ab. Der dichte blonde Vollbart sträubt sich am Unterkiefer in bis zu drei Finger langen Strähnen ab.
Unansehnlich lässt ihn das entstellte Antlitz mit seinen markanten Gesichtszügen seinem Gegenüber entgegentreten. Er selbst scheint jedoch offenbar nicht sonderlich mit seinem geringen Aussehen zu hadern, zu groß der Stolz über das abverlangte Opfer.

Hintergrund

Geboren wurde Alrich von Roterz am 6. Rondra 990 BF als drittes Kind des Barons Erlan und der Baronin Angunde von Roterz. Neben seinen beiden älteren Geschwistern, dem Erstgeborenen Nirwulf und der angehenden Travia-Geweihten Alvide, hat Alrich noch den jüngeren Bruder Garubald. Seine Kindheit verbrachte er wohlbehütet auf Burg Adlerstein in Eisenhuett mitten im Amboss. Die fast 1.000 Einwohner große Bergwerkstadt ist direkt am Roterzpass gelegen, dem einzigen Gebirgspass über den Amboss. Gut die Hälfte der Bevölkerung Roterz sind Zwerge, unter ihnen auch der emsige Majordomus derer von Roterz Gorosch Sohn des Garasch. So verwundert es nicht, dass die weit im Süden Koschs gelegene Baronie zu Westen an das Bergkönigreich Tosch Mur und zu Süden an Almada grenzt. Hier im Schatten der Berge Ruberkopf und Alter Vater leben die meisten gut vom Bergbau, Schmiedehandwerk und dem Handel mit ihren Nachbarn.

Vielleicht ist es die Nähe zu den Ambosszwergen, die im Gegensatz zu den meist kriegsmüden Koschern hier weiterhin zum Hochhalten des Kriegshandwerks geführt hat. So wird auch im Hause Roterz Rondra innig verehrt, neben Ingrimm dem „Vater des Koschs“. In einem jedoch unterscheidet sich so gut wie kaum ein Koscher vom anderen: Die bekannte koscher Feierlaune, der wohl jeder Anlass zu einem Fest gerade gut genug ist, konnte ihnen selbst der Amboss mit seinen harten Wintern nicht abtrotzen; geschweige denn vermochte es wohl je das geradezu zum Volkssport erhobene Stöhnen und Klagen über ihr hartes Los ein Fest zu vermiesen.

Schon zu jungen Jahren zeigt er, angeleitet von seinem Vater und dem Waffenmeister derer von Roterz Berwin, ein gewisses Naturtalent für den Schwertkampf, welcher seine große Leidenschaft wird. Die vielen geliebten Legenden und Geschichten von großen Schlachten, um den Rondraheiligen Baduar von Eberstamm oder den Kriegserlebnissen seines Vaters Erlans und Berwins spornen ihn an, es ihnen nicht nur gleich zu tun, sondern der zukünftige Schwertkönig zu werden. Auf Erlans und Berwins Empfehlung wird er als Jugendlicher auf die Kriegerakademie Rondras Schwertkunst in Winhall geschickt, in der schon sein Vater selbst in jungen Jahren gelernt hatte. Seine Bestrebungen den beidhändigen Kampf zu perfektionieren bekräftigten diese Wahl nur.

1010 BF beendet er im Alter von zwanzig Jahren seine Ausbildung in Rondras Schwertkunst und gehört zu den Abschlussbesten in seinem Jahrgang. Die erschütternden Nachrichten des unaufhaltsamen Vorrückens der Schwarzpelze ins Mittelreich erreichen ihn und lassen ihn kurz nach seiner Rückkehr zu Hause wieder aufbrechen, um sich freiwillig dem Heer gegen die Orks anzuschließen. Ihn in seinem Wunsch unterstützend wird ihm von seinem Vater und dem Eisenhuetter Rondraschrein das Langschwert Rondras Orkenhieb gestiftet. Mit einem kleinen Gefolge aus einigen Rittern und einem etwa zwanzig Mann starkem Fußvolk zieht er von Roterz los und schließt sich Brins Heer auf seinem Marsch nach Orkenwall an.

Die vernichtende Niederlage der Menschen am 24. Rondra 1011 BF gegen die Übermacht der Schwarzpelze überlebt er nur durch Dankwards von Sturmfels Eingreifen, der ihm umstellt von mehreren Orks zu Hilfe eilt. Sie folgen mit den wenigen restlichen Überlebenden Prinz Brin nach Wehrheim, wo sich das Heer 1012 BF erneut sammelt. Als die Heerführung von Sadrak Whassois Angriff auf das Kloster Marano erfährt, marschiert der Heereszug sogleich nach Gareth, wo es schließlich auf den Silkwiesen am 1. und 2. Phex zur Entscheidungsschlacht kommt.

An der Seite von Dankward, dem er sein Leben verdankt, kämpft er erbittert gegen die Orkhorde. Seinen leiblichen Tribut für die Freiheit wird ihm am 2. Phex abverlangt als sich ihm ein unbekannter rasender Schwarzpelz entgegenstellt und ihm in einem Ausfall seinen schartigen breiten Säbel über sein Gesicht fahren lässt. Die geschlagene Wunde zieht sich vom rechten Auge aus über den Schädel. Das Blut rinnt ihm über die Gesichtshälfte und die Blutung nimmt ihm letztlich sein rechtes Augenlicht. Wie als Antwort auf die Verletzung bohrt sich Alrichs Schwert, mehr von Rondra als von ihm selbst unter den betäubenden Schmerzen geführt wie er glaubt, durch das dicke Bauchfell des Schwarzpelz und lässt diesen darauf tot zusammensacken. Angestachelt durch die vermeidliche Rettung Rondras, die Schmerzen verdrängend, schlägt er sich noch standhaft bis zu den Mittagsstunden, als das almadische Entsatzheer eintrifft und den 7.000 Schwarzpelzen in den Rücken fällt und so die Schlacht endgültig zugunsten der Menschen entscheidet.

Im folgenden Kriegsverlauf schließt er sich den Truppen um Prinz Brin an, die von Ferdok aus auf dem Schiffsweg heimlich zum belagerten Greifenfurt aufbrechen. Als diese am 3. Ingrimm 1013 BF die Stadt erreichen bezwingt das Heer im entbrennenden mehrtägigen Kampf unterstützt vom Ausfall der Greifenfurter die Schwarzpelze.

Nach dem endgültigen Sieg über die Orks kehrt er wieder in die Heimat zurück. Dankbar und von dem Gedanken ergriffen, er verdanke neben Dankward auch Rondra persönlich sein Leben, spendet er seinen verbleibenden Kriegssold an die Rondrakirche.

Besondere Ausrüstung

Rondras Orkenhieb