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Haus der offenen Arme derer zu Roterz

Aus der Geschichte
Zwar ist der Orkensturm nun schon Jahre her, doch selbst hier im Süden Weidens sieht man zu oft noch Leid durch schändlich’ Schwarzpelzwerk – nicht mehr in Gestalt durch Orkenheer‘, sondern in Armut unter guten Leut‘ und Untertan, die auf so niederträchtige Weise ihr teuer Hab und Gut verloren oder im Kampf für Freiheit Arm und Bein hingaben. So habe ich entschlossen, ihnen neue Heimat und Zuflucht zu bauen. Ein Haus für alle Kriegsversehrten und Gepeinigten der Orks, um ihre tapferen Opfer zu honorieren und ihnen die schwere Last nicht alleine aufzubürden. Unter dem Patronat von Sankt Badilak von Mendena, Sankt Heleon, Etilia und dem Heiligen Therbûn von Malkid soll dieses Haus errichtet werden, auf dass ihnen dort geholfen wird und ihnen Geweihte Travias, Rondras, Borons und Peraines in ihrer Not beistehen.“ – aus der Korrespondenz Baron Alrich von Roterz zu Menzheim mit Abtmarschall Brin von Rhodenstein am 7. RAHja 1017 BF

Räume und Kammern
Nur wenige Jahre nach den Kriegsgräueln des Orkensturms 1017 BF errichtet, lässt die wehrhafte Bauweise der fast schon klösterlich anmutenden Anlage auch keinen Zweifel daran, dass des Bauherrn Grundgedanken ein sicheres Heim für alle Kriegsversehrten war.
Der trutzige Steinbau des freiherrlichen Invalidenhauses erhebt sich unweit der Stadt Menzheim. Zusammen mit einer Handvoll Travia-, Rondra-, Boron- und Peraine-Geweihten leben hier fast hundert Kriegsversehrte.
Durch ein massives, eisenbeschwertes Holztor gelangt man in den Vorhof des Komplexes. Entlang des Krankentraktes führt der Weg weiter rechter Hand hinein in den Innenhof. Das mächtige Hauptgebäude mit seinem hohem Treppenturm beherbergt unter anderem die Unterkünfte, den gemeinsamen Speisesaal sowie die Küche und Vorratskeller. Mit dem angrenzenden Langhaus betritt man den reich verzierten, dreischiffigen Traviatempel, in den die vier Kapellen der Schutzheiligen mit ihren jeweiligen kostbaren Holzskulpturen eingegliedert sind. Gegenüber vom Hauptgebäude stehen Stall und Wehrturm, von dessen Spitze sich einem ein guter Überblick über die umliegenden Felder bietet, die von den Bewohnern selbst bestellt werden.