Phex Kinder

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Briefe, die in der Regel nur dem Empfänger zugänglich sind.

Brief an Raulbrin von Rallerspfort

Von Merdarion am 26. Oktober 2015

Wildermark

Euer Hochgeboren, mein getreuer Bruder,
Ich hoffe Ihr seid wohl auf und die alltäglichen Geschäfte verlangen Euch nicht all zu viel ab.
Zu gern würde ich Euch wieder einmal besuchen und die Mauern der Feste mit meinen eigenen Händen berühren, doch das Leben hier in der Wildermark bezieht meine Person mehr ein, als ich es anfangs vermutet hatte. Die Menschen in dieser Region benötigen eine starke Führhand und die jüngsten Erfolge zeigen, dass unser so genanntes „Quadrumvirat“ gute Arbeit in der Hinsicht leistet. Zweimühlen erstrahlt fast wieder wie zu seinen besten Zeiten, tagtäglich zieht es mehr Menschen in die Stadt. Mittlerweile haben sich 4 Geweihte verschiedener Götter hier niedergelassen, der Handel floriert und das Stadtbild wird von Tag zu Tag ansehnlicher, lediglich die Gefahren bleiben. Daher verwundert es Euch vermutlich auch nicht, dass Answin der Jüngere von Rabenmund, welcher sich selbst als Fürst von Darpatien bezeichnet, persönlich nach Zweimühlen reiste, um uns einen Vorschlag zu unterbreiten. Er möchte die Wildermark befrieden und sucht daher Verbündete, welche sich seiner Sache anschließen.

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Brief an Aldoron von Wutzenwald

Von Luthien am 22. Oktober 2015

Wildermark

Euer Hochgeboren,
im Namen der Zwölfe entbiete ich Euch meinen Gruß. Euer Ruhm eilt Euch weit voraus. Wutzenwald kann sich glücklich schätzen, Euch seinen Herren nennen zu dürfen, denn nur selten findet sich in der Mark ein solch achtbarer und rechtschaffener Mann wie Ihr es seid. Inbrünstig bete ich dafür, dass andere eurem erhabenen Beispiel folgen.

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Gesuch an Celesto Custodias

Von Keldric am 11. Oktober 2015

Wildermark

Eurer Exzellenz,
vorab sei vorausgeschickt, es missfällt mir zutiefst meine Angelegenheit zu den Euren machen zu müssen. Wäre die niederhöllischen Auswüchse nicht so verheerend, ich würde gewiss darauf verzichten. Ich will schnell zum Punkt kommen: Zweimühlen braucht Eure und die des Götterfürstens Beistand. Der Stadt droht zu den kommenden Namenlosen Tagen ein erneuter Angriff aus dem Reich der zwölfmal verfluchten Präzentorin der Heulenden Finsternis.

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Schreiben an Yolande in Gallys

Von Keldric am 23. April 2015

Wildermark

Verehrte Kollega,
ehrfürchtig wurden mir Berichte über Eure Meisterschaft der Magica Conjuratio angetragen, die mich haben aufhorchen lassen. Mir als Abgänger der altehrwürdigen Al-Achami-Akademie zu Fasar und Schüler Thomeg Atherion ist die Belebung von Golemen weitestgehend fremd. Meine Expertise ist die Magica Controllaria.
Einzig in den geheimen Laboratorium eines längst verstorbenen Golemisten, der vor Jahren im Umfeld der Stadt Appelhof wirkte, stand ich solchen erschaffenen Wesenheiten in Persona gegenüber. Euch als Meisterin dieses Faches sagt eventuell, wer dieser Kollega war. Die privaten Aufzeichnungen dieses längst vergangenen Meisters der Magica Conjuratio liegen mir im Original vor. Der Schwarzmagier im Dienste Balphemors von Punin, der Appelhof im letzten Jahre unter seine Kontrolle zwang, hat – vergebens – nach diesen Aufzeichnungen geforscht.
Nach eingehendem Studium seiner Manuskripte und Thesen, offenbart sich selbst mir als Novize der Magica Conjuratio ein Feld, das ein ungeheures Potenzial birgt. Als Meisterin, die ihr den Berichten zufolge zweifelsfrei seid, werdet ihr meinen Eifer verstehen und – so meine Hoffnung – gewillt sein, diesen Eifer zu befruchten.
In der Annahme, dass der Nuntiovolo eine kleine Übung ist, bitte ich um Nachricht ins Grafenschloss zu Zweimühlen, solltet Ihr einem Treffen nicht abgeneigt sein. Euer Schaden soll es nicht sein.

gezeichnet
Lucardus von Dunkelstein
Kriegsfürst über Zweimühlen

Lucardus hoffte mit dem Manuskripten des ihm unbekannten Golemisten einen Trumpf in der Hand zu halten, der die Neugier der Magierin wecken würde. Vielleicht war es genug, dass sie ihn nicht als unliebsame Konkurrenz abstempeln würde. Er hatte bislang nur an der Oberfläche gekratzt, trotzdem war das Potenzial, dass sich ihm hier bot, unübersehbar. Er übergab das Scheiben seinem dämonischen Boten und schickt ihm auf den Weg.

Brief der Boron-Kirche

Von Wulf am 25. März 2015

Wildermark

Dem Ewigen zum Gruße,
Uns erreichte die Kunde vom Fall des schändlichen Nekromanten in Zweimühlen. Wisset, dass diese Tat dereinst berücksichtigt wird, wenn ihr vor Rethons Seelenwaage steht.
Euren zwölfgötterpflichtigen Wunsch haben wir vernommen. Die Gefahren der Wildermark sind derzeit so groß, dass wir den Großmeisterin der Golgariten informieren werden einen geeigneten Hüter des Rabens auszuwählen, der sich um den Boronanger kümmern wird.

Brief von Pjerwo von Ilmensen

Von Wulf am 16. März 2015

Wildermark

Gegrüßt seien die Herren von Zweimühlen!
Wir vernahmen, dass Ihr den Mogul aus Zweimühlen vertrieben habt. Welche noble Tat! Wisset, dass das Dorf Kornmund, das einst von einem Vasallen des Moguls beherrscht wurde von uns befreit wurde. Wir tragen Sorge dafür, dass die Bauern ihre Felder ihrer Pflicht gemäß bestellen. Sicher werdet Ihr einsehen, dass dies auch im Interesse der Stadt ist, heißt es doch, dass Kornmund stets die Mäuler der Bürger gestopft hat. Verbrannte Felder sind so weder in Eurem noch in Unserem Interesse. Sicherlich werden wir uns zum nächsten Winter auf einen gerechten Preis für das Korn aus dem Dorf einigen können.

Graf Pjerwo von Ilmensen
Im Peraine des Jahres 1031 BF

Brief vom Pfleger des Landes

Von Wulf am 16. März 2015

Wildermark

Die Hüterin des Lebens zum Gruße,
Wir vernahmen die Kunde vom Fall des verdorbenen Schwarzmagiers Nekrorius in Zweimühlen, vorgetragen von den tapferen Bauern Erpeldingen. Es ist erfreulich zu hören, dass in den dereinst Darpatien genannten Landen solch den Zwölfgöttern gefällige Taten möglich sind. Wir beten zu Peraine, dass dies ein weiterer Schritt ist, eine den Göttern gefällige Ordnung wiederherzustellen.
Zu lange mussten den armen Menschen in Zweimühlen ohne den Trost der Götter ausharren, doch nun scheint es neue Hoffnung zu geben. Zu gerne würden wir den Bürgern der Stadt unsere Hilfe zukommen lassen. Die Aussaat steht an, doch noch ist es nicht zu spät, diese der Segnung der Gütigen zuteilwerden zu lassen.
Wird das Heim der Göttin in Zweimühlen wieder neu errichtet, könnte ein Diener der Gebenden entsandt werden, der die Segnung der Saat vornimmt und die Stadt einen weiteren Schritt näher in die Normalität gebracht werden.

Pfleger des Landes der Wildermark
PERaine, 1031 BF

Brief an Perainian zu Hartsteen

Von Keldric am 14. Februar 2015

Wildermark

Euer Hochwürden,
die Kriegswirren haben der Stadt Zweimühlen bislang übel mitgespielt. Heuer ist mit uns wieder Ordnung und Gottgefallen in Zweimühlen eingezogen und so soll fürderhin die Stadt als Hort des Friedens und der Götterfurcht in diesen so gebeutelten Landen erblühen. Das Haus des Phex steht noch immer in alter Pracht, nur steht es leer. Der Tempel des Listigen verwaist schon allzu lang ohne Priester, der sich der braven Schar der Bürger Zweimühlens annimmt. Wir bitten Euch, helft uns den Tempel Phex neu zu weihen und die Zweimühlern an dem so bitter nötigen Beistand Eurer Kirche teilhaben zu lassen. Wenn Ihr aus Eurer Geweihtenschaft jemanden entsenden könnt, der sich des Tempels annähme, er wäre aufs herzlichste willkommen. Seid versichert, dass die Stadt ihr allermöglichstes tun wird, dem Geweihten jegliche in Ihrer Macht stehende Unterstützung angedeihen zu lassen und ihn bei dieser fraglos schweren Aufgabe, die wir an Euch herantragen, beizustehen.

Mit ausgezeichneter Hochachtung
die Herren der Stadt Zweimühlen

Ein so oder ähnlich lautender Brief ergeht an Perainian im Phextempel zu Hartsteen. Beiliegend findet sich ein gefalteter Zettel: „Ein kleines persönliches Geschenk eines tobrischen Freundes. Ich hoffe Ihr erinnert Euch meiner.“

Gute Nachrichten

Von Merdarion am 06. Januar 2015

Wildermark

Euer Hochgeboren, mein Bruder,
zu lang ist es schon her, dass wir uns gesehen haben und wären die letzten Wochen nicht so brisant verlaufen, wäre ich gewillt, dich wieder einmal zu besuchen. Doch es gibt interessante Neuigkeiten, über die ich dich unterrichten möchte und die es mir zur Zeit unmöglich machen, nach Rallerspfort zurückzukehren.
Da meine Gefährten und ich uns einem Unruhestifter, auch bekannt unter dem Namen Orestar Knochentreiber, annehmen wollten (vielleicht hast du von ihm im Boten gelesen) schlossen wir uns Mitte Tsa einem Pilgerzug der Traviakirche in die Wildermark an. Die ersten Tage verliefen relativ harmlos, doch desto weiter wir in die Mark ritten, umso gottloser wurde es. Geweihte und Adlige werden dort bespuckt und beschimpft, selbst einige Ritter aus der Mark machten nicht davor halt, den Zug zu überfallen und nach unserem Hab und Gut zu trachten. Bei den Zwölfen, diese Zustände lassen mir einen kalten Schauer über den Rücken fahren, wir verloren 2 gute Männer und Frauen binnen 2 Wochen Reise. Doch genug der Schauergeschichten, ich denke du weisst um die Umstände dieser gottlosen Lande bescheid.

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Brief von Burian von Baerfold

Von Wulf am 20. September 2014

Hartsteen

Mein geschätzter Tristam von Rabenmund,
ich hoffe Rondra war seit unserer letzten Begegnung im Heerzug gegen den Schwarzmagier von Appelhof stets an eurer Seite und Ihr erfreut euch bester Gesundheit. Sicher habt Ihr von Tsas Wunder vor der Feste Feidewald gehört. Wenngleich ich keinen Kampf scheue, lebe ich wohl nur dank der Gnade der jungen Göttin. Ein Sturm auf den Sitz des falschen Grafens hätte mich leicht mein Leben gekostet. So konnte ich unbeschadet wieder nach Ebershag zurückkehren. Kann man es sich vorstellen? Fast ein Jahr ist vergangen, seit ich Dank Eurer Hilfe mein rechtmäßiges Erbe wieder zurückerlangen konnte!

Doch ich befürchte, ich muss Euch abermals um Hilfe bitten. Seltsame Dinge geschehen hier in letzter Zeit und trotz des Waffenstillstandes, der in Hartsteen ausgerufen wurde, wird die Situation immer kritischer. Ich befürchte das Dorf und seine Bewohner sind in Gefahr!
Euer Beistand und das Geschickt Eures Gefolges, so Ihr noch mit ihnen zusammenreißt, wären Balsam für meine Seele. Ich hoffe ihr könnt eurem Freund aus Knappenzeit noch einmal zur Hilfe kommen.

Mit verbundenem Gruß

Euer Waffenbruder

Burian Baerfold von Ebershag

17. Efferd 1031 BF

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