Phex Kinder

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Von diesen (inneren) Monolog bekommen andere in der Regel nichts mit.

Verrat

Von Luthien am 22. Oktober 2015

Wildermark

Grafenschloss zu Zweimühlen, Nacht auf den 18. Travia 1032 BF
Verrat! Verrat an der höchsten Herrin und ihrer kaiserlichen Majestät! Solch Verwerfliches erwägen und sich nicht vom nächsten Turme stürzen. Ilmariel bedenkt das Angebot des Fürsten von Darpatien. Und zu bedenken ist vieles. Er liegt auf seinem Bett, mit offenen Lidern. Die Augen zur Decke hin gerichtet und lässt sich umgarnen, von der Dunkelheit, von den Worten des Fürsten. Diese hallen nach in seinen Gedanken. Kein Schlaf stellt sich ein in dieser Nacht; zu geregt sein Denken, zu groß die Zweifel. Zu viel des Haderns.

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Monolog mit dem Almadinen Auge

Von Merdarion am 27. Oktober 2009

Ay Ch’yinnah hört mir zu, es ist sehr wichtig! In einer meiner bittersten Stunden im Kampfe gegen
Borbarad wende ich mich an euch.

BEI PRAIOS WIR WURDEN VERRATEN!

Verraten von denen, die uns am nähsten standen. Hintergangen von denjenigen, die wir bislang Freunde ruften und nun anscheinend von Hesinde verlassen sind.
Ich konnte zunächst meinen Ohren kein Glauben schenken, doch ich befürchte es ist wahr: Sie haben Borbarads Stab gegen ein gewöhnliches Stück Holz ausgetausch und das Original in Aranien vergraben. Den Stab, der uns die MACHT verschafft hätte, Borbarad zu besiegen! Wir hätten ihn mit seiner eigenen Waffe schlagen können, doch nun ist es zu spät. Damnatio! Wie kann man nur so blind sein? Ich hätte ihnen nicht trauen dürfen; Wieso habt ihr mich nicht gewarnt? Wir hätten es wissen müssen! Wir müssen in Zukunft vorsichtiger sein und aufpassen, wem wir unser Vertrauen schenken. Ich hoffe doch… ich kann wenigstens EUCH vertrauen? Eigentlich weiss ich zu wenig über euch, als das ihr mein Vertrauen verdient hättet, doch was bleibt mir noch anderes übrig? Alle Anderen sind nicht mehr glaubwürdig genug und ich habe das Gefühl, dass wir für das selbe Ziel kämpfen und den selben Antrieb haben. Oder habe ich dies nur durch euch? Bei Hesinde ich weiss zu wenig. Zu wenig über euch, meine Feinde, meine Freunde, wenn es in diesen Zeien überhaupt noch so etwas für mich gibt. Ich bin verbittert. Träume plagen mich, die ich nicht zu deuten vermag und es gibt soviele Zusammenhänge, welche ich nicht sehe oder verstehe! Ihr MÜSST mir mehr Informationen überlassen, dasFORDERE ich von euch! Ich muss meine Gedanken neu ordnen, mich neu formieren und meine Lage überdenken. WIR müssen dies tun.

Warum seid ihr sonst … in mir?

Wer suchet der findet …

Von Jasper am 22. Oktober 2009

Die Anmaßung des Gottlosen

Verwirrung

Oh Angrosch. Was hast du deinem treuen Kinde angetan?

Bestraft schon seit Kindesbeinen. Geknechtet durch eine stählerne Maske. Gezwungen am Tageslicht zu wandeln, in Gesellschaft von Menschen.  Auf der Hatz nach einem der ihrer, welcher durch Drachenmacht und Gier geblendet ist. Angrosch, ist dies meine Bürde? Meine Queste? Dies hätte mir als Erklärung gereicht, doch du schwiegst und ließest mich zweifeln. Zweifeln an mir und an dir, meinem Schöpfer. Was tat ich, oder einer meiner Vorfahren, schändliches, dass du mich so verfluchtest? Warum wecktest du in mir die Gier nach dem Blut meiner bezwungenen  Feinde, welche ich für das Heil deines Volkes erschlug.

All dies nicht genug, nun lässt du meine Haut sich Schuppen und zum Vorschein kommt ein Grauen welches mir den Verstand raubt. Habe ich nicht stets tapfer gegen jedes Drachengezücht gefochten? Nun werde ich selbst eines. Welch ein Sarkasmus . Zum  Lohn für meine Taten speist du mir ins Gesicht und grinst mich höhnisch an  Angrosch.  Ich dank Euch Angrosch.  Euer Gottheit seid ein wahrer Schöpfer. Denn was ihr nun aus mir schuft ist ein verzweifelter und sich hassender … was? Ja was bin ich? Nun werde ich mich auf die Suche nach dem „was“ begeben. Und dir und deinen Kindern schwöre ich ab. Ich werde von nun an alles sein, nur kein Angroscho mehr.

Entwirrung

Gelobt sei der große Leviathanim, denn er gab mir die Antwort auf meine Frage. Ich erbat mir Rat von ihm, denn Ihm fühlte ich mich am meisten verbunden. Ein Krieger  von sagenhafter Kraft, gesegnet mit dem Mut von Hunderten und einem Panzer aus Schuppen. Und als ich auf ein Neues meinem Wahn erlag sprach er zu mir. Der große Leviathanim rief die folgenden Worte in meine Seele: „Ingvar Eisenbart Sohn des Ingrimm deine Tage sind vorbeigezogen, weiche und mache Platz etwas größerem, höherem. Einen Kind des Leviathans.“

Spinnereien

Von Luthien am 16. Dezember 2008

28. Boron 1016 nach Bosparans Fall

Alrich verlässt uns. Soranya meint, er habe etwas zu erledigen. Auch Gorgomosh geht. Soranya sagt, er habe einen wahnsinnigen Plan. Es überrascht mich nicht. Hoffentlich kehrt er nie zurück.

6. Hesinde 1016 nach Bosparans Fall

Alrich kommt zurück. Er bringt einen Mann mit. Der kleidet sich in rot. Soranya begegnet ihm vorsichtig. Er scheint nicht gefährlich zu sein. Soranya meint, er wolle uns begleiten. Es ist mir egal.

30. Hesinde 1016 nach Bosparans Fall

Wir fliegen auf einen Berg. Wir treffen viele Hexen. Es ist schön. Wir lernen viel von den Schwestern. Gwynna spricht lange mit Soranya. Soranya erzählt den Schwestern, was wir gesehen haben. Sie wollen helfen. Soranya soll ihre alten Schwestern aus Chorhop informieren. Wir genießen das Fest. Es dauert lange. Wir schlafen diese Nacht nicht. Ich möchte nicht, dass sie endet.

2.. Firun 1016 nach Bosparans Fall

Wir nehmen unsere Pferde und reisen ab. Gorgomosh ist noch nicht zurückgekehrt. Wir warten nicht auf ihn. Die anderen kommen mit uns. Der andere Mann begleitet uns. Soranya meint er nenne sich selbst Herodin von Gluthelm. Ein merkwürdiger Name. Es ist nicht mehr so kalt. Das ist schön. Ich krabbele in Soranyas Haare. Ich fühle mich wohl.

17. Firun 1016 nach Bosparans Fall

Wir kommen in einer großen Stadt an. Wir besteigen ein Schiff und legen ab. Die Fahrt auf dem Schiff ist langweilig. Ich bleibe immer bei Soranya.

Spinnereien [Unsterbliche Gier]

Von Luthien am 15. Dezember 2008

1. Praios 1016 nach Bosparans Fall

Wir besuchen den Weidener Hexenzirkel. Es sind viele Hexen da und viele unter ihnen sind mächtig. Soranya lernt viele neue Dinge von den Schwestern. Ich treffe viele Begleiter anderer Hexen. Es ist eine schöne Nacht. Wir fühlen uns sehr wohl. Soranya darf mit Gwynna sprechen. Soranya isr wirklich sehr mächtig. Ich sitze immer auf ihrer Schulter und muss mich nicht verstecken. Wir sind gerne hier.

03. Rondra 1016 nach Bosparans Fall

Wir brechen auf eine kleinere Reise auf. Soranya möchte in den Süden reisen, um ihr Brauwerk zu verkaufen.

11. Rondra 1016 nach Bosparans Fall

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Spinnerein [Alptraum ohne Ende]

Von Luthien am 15. November 2008

Nun hatte Soranya natürlich nicht nur sich selbst und ihre (mehr oder minder) treuherzigen Gefährten an ihrer Seite, als sie auszog, das Fürchten zu lehren, sondern auch das treueste Geschöpf ganz Deres: Sraia, eine Saguraspinne aus den mittelaventurischen Wäldern, die seit ihrer geistigen Vereinigung in einer sternklaren Sommernacht nie auch nur einen Tag von ihrer Seite gewichen ist. Im Folgenden seien hier die Erlebnisse der wohl dunkelsten aller Zeiten erzählt, wie sie nie von einem Menschen hätten erlebt werden können:

21. Ingerimm 1015 nach Bosparans Fall

Wir sind heute auf einem Fest von diesem großen Mann, den Soranya so gerne hat. Ich verkrieche mich tief in ihre Haare, wie ich es am liebsten tue. Es sind viele fremde Leute da, ich muss mich also die ganze Zeit verstecken. Es ist schön, unsere alte Freundin wiederzusehen – Soranya sagt, sie heiße Shelia, aber das kümmert mich nicht – aber da ist auch so ein grießgrämiger kleiner Mensch, der sich nur mit Soranya streitet. Er scheint mir zu dumm, um zu verstehen, wie wunderbar sie ist. Soranya ist irgendwann betrunken und schläft unter dem Tisch ein. Ich gebe die ganze Nacht auf sie Acht, aber niemand stört sie. Irgendwann ist eine Fliege unvorsichtig und ich fange sie. Die Fliegen hier sind ein wenig dürr, aber immerhin schmecken sie.

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