Phex Kinder

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All jenes, was in der Markgrafschaft Traviamark verortet ist.

Blutend in den Trollzacken

Von Wulf am 14. Januar 2016

Garetien

Irgendwo in den Trollzacken, am 21. Hesinde 1032 BF
„Verfluchte Bastarde“, geiferte der Mann. Er strich sich über seine Wunde. Obwohl er die überquellende Lebenskraft, die er seinen Untergebenen geraubt hatte, immer noch in sich spürte, war er verletzt worden. Eigentlich war es nicht der Rede wert, aber einen Wundbrand konnte er sich jetzt nicht erlauben. Er konzentrierte seine Kraft und sprach die Formel, die ihn schon viele Male gerettet hatte: „Balsam Salabunde“. Dank seiner Hellsichtsmagie hatte er den kleinen Mistkerl noch gesehen, der sich hinter seiner Illusion verborgen hatte. Ein Beherrschungsmagier, der ihn gezwungen hatte seine Klinge gegen die eigenen Männer zu heben. Nicht, dass er damit prinzipiell ein Problem gehabt hätte. Wäre er darauf angewiesen gewesen, hätte er jeden einzelnen seiner Diener geopfert. Aber dies war nicht der Fall. Ohne den magischen Bann, hätte er die dreisten Angreifer alleine in die Niederhöllen katapultiert. Selbst mit seinen geschwächten Männern wäre es vorher ein unterhaltsames Gemetzel geworden. Seine Feinde hatten Glück gehabt. Er hoffte wenigstens, dass der Narr seinen Wunden erliegen würde, der tatsächlich seine Waffe direkt gegen ihn gerichtet hatte. Gegen seinen Willen zu überleben hatte die Beherrschung des kleinen Mistkerles nicht bestehen können.

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Vor Gericht in der Traviamark

Von Wulf am 16. Juli 2014

Garetien

Markgrafschaft Traviamark, Rahja 1030 BF. Roderick von Rabenmund, der Oberster Gerichtsherr der Traviamark und Landvogt von Dettenhofen hat mehrere Räuber, die in der Traviamark aufgegriffen wurden verurteilt. All jene, die mit den Heptarchen in Verbindung standen oder denen man götterlästerliche Taten vorwarf, wurden zum Tode verurteilt. Andere wurden der Gnade zu Teil als Rekrut einen Strafdienst für die Markgrafschaft von fünf Jahren zu versehen. Nach dieser Zeit wird ein abermals ein Gericht über sie urteilen, ob sie durch mutigen Dienst für die Traviamark sich von ihrer Schuld reinwaschen konnten und nach fünf weiteren Jahren als freie Männer gelten können. Manch ein Gänseritter war über dieses Urteil nicht sonderlich erfreut, finden sich doch auch Fahnenflüchtige und Maraskaner unter den Verurteilten.